Kleindenkmal des Monats

Januar: Marte Berwart’s Epitaph mit seinem Meisterzeichen (*1564)

Dieses schöne Epitaph aus dem 16. Jh. ist außen am frühgotischen Chorturm der Ostseite der Johanniskirche in Brackenheim zu sehen. Sein Meisterzeichen ist als Vollwappen erhaben gehauen. Der Bär wurde als Helmzier und in der Kartusche dargestellt. Man beachte das erhaben gehauene Steinmetzzeichen. Obwohl diese Grabplatte vor ca. 450 Jahren gemacht wurde, ist sie bis auf die Inschrift im unteren Drittel in einem recht guten Zustand. Dies zeigt die qualitativ hochwertige Arbeit des Steinmetzens, der diese Platte anfertigte. Er hinterließ sein eigenes Handzeichen. Man findet es unterhalb des Vollwappens.

 

Umschrift:

ANO DNI 1564 AVFF

DEN 14. NOVEMBRIS STARB DER ERNHAFT VND KVNSTRYCH MAYST[er]

MARTE BERWART DER SEL GOT

GNAD VND VERLEYCH IME AEIN FREYLICHE AVFERSTEVUNG A[men]

 

Inschrift unten:

DISER MAYSTER MARTE BERW:
ART HAT GEMACHT IN DISER STAT
DEN FIRSTLICHEN SCHLOS BAV
GANCZ GNT [= gut] MIT EINEM KEL:
ER WOL GEMNOT [= gemuot], DER GELEYC
HEN HAT ER AVCH IN EREN
ANDERN FIRSTEN VND HERN
DER GELEYCHEN GEBAVEN FER:
ICHT, DAS NIT EIN EITEL KUNST IST.

OAB Brackenheim 1873 schreibt die letzte Zeile: „das nit ein eides (iedes) Kunst ist“

 

 

Martin Berwart als Baumeister von Schloss Brackenheim 1556-1559

Auf seinem Epitaph wird Marte Berwart als Baumeister angegeben. Der fürstliche Schlossbau mit dem Keller wurde im Auftrag von Herzog Christoph von Württemberg in nur drei Jahren Bauzeit erbaut. Gedacht war er als Witwensitz.

Auch im nahegelegenen Hausen findet man am Südfenster im Chor innen am linken Gewände der Georgskirche mindestens neun Handzeichen von ihm.

M. Berwart hat laut Werner Fleischhauer[1] am pfälzischen Schloss in Bergzabern in leitender Position mitgewirkt.

 

Meister Martin Berwart - Nennung in einer Urkunde von 1563[2]

Seinen Namen M. Martin Berwart von Brackenheim findet man in einem Verzeichnis der Meister, welche das Brüderbuch 1563 unterschrieben haben. Er wird dort nach einem Blesy Berwart[3] genannt. (Sein Sohn soll S. Blasius der Jüngere gewesen sein). Ein Jahr vor seinem Tod war er beteiligt, einhelliglich vorgeschribne ordnungen und Articul helffen setzen, ordnen, ernewern und bestätigen. Sein Ansehen war also zu dieser Zeit so groß, dass er im obersten Gremium mit beriet und beschloss neben den Baumeistern Georg Luthener zu Speyer, oder den Stadtmeistern zu Ulm, Colmar, Zürich, Frankfurt, Nürnberg, Salzburg …

 

Das umgedrehte Zeichen von Martin Berwart findet sich im Zabergäu auch nach seinem Todesjahr 1564 an mehreren Stellen.

 

1.) Stockheim Hausen Kelter 1565

Ein Jahr nach dem auf seinem Epitaph genannten Todesjahr ist sein um 180° gedrehtes Zeichen auf einer Inschriftentafel an der Kelter Stocksberg zu finden.



[1] Renaissance im Herzogtum Württemberg, 1972, S. 47 f.
[2] Aus: Die Freimaurerei in ihrer wahren Bedeutung aus den alten und ächten Urkunden ...“ von Georg Kloss
[3] Bessau, Margarete, Berwart, Blasius der Ältere in: Neue Deutsche Biographie 2 (1955), S. 173

 

 

2.) Güglingen Steintafel am ehemaligen Schafhaus 1569

 

Diese Inschrift  bezeichnet das Jahr 1569. In der Kartusche ist das erhaben gehauene Wappen von Güglingen, die Googel, eine mittelalterliche Kopfbedeckung und von Eibensbach die Armbrust fein ziseliert eingehauen. Der Erhaltungszustand nach rund 450 Jahren spricht für die Qualität der Steinmetzarbeit, die sich auch in der Auswahl des richtigen Steins beweist. Das Zeichen seines Nachfolgers ist links unten zu sehen.

 

3.) Güglingen Leonhardkapelle (1579, 1580, 1586, 1590)

Außerdem stehen laut OAB Brh. mehrere Grabmäler in Güglingen mit seinem auf dem Kopf stehenden Zeichen und den Initialen B M. Diese sind nach dessen überliefertem Todesjahr datiert:

"Eines dieser Grabmäler gehört der Margreta (gest. 1579), der Gattin des im Kirchlein begrabenen Güglinger Pfarrers Jacob Erhart (gest. 1586), ihr Wappen wird von schönem, noch halbgothischem Laubwerk umgeben, dann das der Elisabeth Hemingere, gest. 1580, und das des Gügl. Pfarrers Magister Daniel Hecker von Schorndorf, gest. 23. August 1590, 28 Jahre alt; das Grabmal wurde ihm von seinem Schwiegervater gesetzt.

 

4.) Weitere überlieferte Zeichen finden sich laut der Deutschen Inschriftenkommission (Bd. Ludwigsburg) in Schwieberdingen, nach 1515 (im Schild); vgl. Nr. 157, Markgröningen mit und ohne Schild, vgl. nr. 212.

 

In einigen Sekundärquellen findet man die Nennung eines Sohnes Blasius. Ob nun sein Sohn oder sein zuvor am herzoglichen Alten Schloss in Stuttgart arbeitender Bruder die weiteren Werke gearbeitet hat, ist ungewiss. Als wahrscheinlich gilt, dass sein Zeichen auf seinen Sohn S Blasius den Jüngeren († um 1610), der ebenfalls als Baumeister tätig war, übertragen wurde. Bei allen nach 1564 ausgeführten Werken steht jedenfalls sein Handzeichen auf dem Kopf.

 

Da die Kirchenregister der Toten erst 1587 und damit 23 Jahre nach dem überlieferten Todestag des Martin Berwart beginnen (14.11. 1564), lässt sich dort kein Eintrag zu ihm finden. Es existiert im Kirchenbuch von Brackenheim ein Verzeichnis der im Jahr 1564 allhier an der Pest Verstorbenen. Sein Name wurde in diesem Schriftstück nicht verzeichnet. Allerdings muss man davon ausgehen, dass dieses Namensregister erst Jahre später angefertigt wurde und es deshalb unvollständig sein kann.

Ein Martin Baerwartt ist als Brautvater einer Anna Baerwartt 24. Nov. 1579 eingetragen. Man kann nur spekulieren, ob diese verwandt mit dem Steinmetzmeister ist. Auf jeden Fall finden sich noch einige Zeit Angehörige des Namens Berwartt in Brackenheim.

 

Heidrun Lichner

Dezember: Der Türschlussstein in Weiler am Haus Silcherstraße 3 [O. Kies]

Beim Spaziergang durch Weiler fällt am Haus Silcherstraße 3 ein sehr schön erneuerter Türschlussstein auf. Der Text lautet: „1788 Georg Wilhelm Mächtlin, Frau Elisabetha Cathare­na“.

Und das ist seine Geschichte: Georg Wilhelm Mächtlin, 1792-1797 Schultheiß in Weiler, wurde am 31. Januar 1753 als Sohn von Georg Adam Mächtlen, Bürger und Schneider in Weiler, und Anna Margaretha, „Andreas Haasen, bürgerlichen Inwohners in Weiler, ehelicher Tochter“ geboren. Er heiratete am 22. November 1774 in erster Ehe Wilhelmina, die Tochter von Johann Adam Lägler, Schultheiß in Weiler († 1765). Diese starb am 12. März 1785 an einem hitzigen Gallenfieber. Am 8. September 1785 heiratete der Witwer in Güglingen als „H. Georg Wilhelm Mächtle, Gerichtsverwandter dahier, Witwer,“ die „Jgfr Elisabetha Katharina, Herrn Christian Bekken, Burgermeisters und Feldmessers in Güglingen Fil[ia] cael[ebs].“ Mit dieser zweiten Ehefrau zusammen erbaute er 1788 das Haus in der heutigen Silcherstraße. Mächtlin starb 1797; sein Sterbeeintrag lautt: „Gestorben den 24. Dez. 1797 Nachmittag um h. 3. Uhr. Begraben den 27. Vormittags nach 10. Uhr: Herr Georg Wilhelm Mächtlin, Schultheiß allhier. Gebohren den 31. Jan. 1753. Alter 44 Jahr, 10 Monate, 24 Tage. Dörrsucht.“ Die Witwe heiratete 1798 wieder, nachdem sie und ihr zweiter Mann eine Dispensation wegen Abkürzung der Trauerzeit und Unterlassung der Proklamation erhalten hatten; die Eheeinträge lauten in Weiler: „Kopulirt in Weiler den 9. Aug. 1798 dispensando des Bräutigams wegen in Absicht auf die Trauer und Ausruffen, am Donnerstag: H. Johannes Baltz, Wirth und Beck zu Güglingen, Witwer, mit Frau Elisabetha Catharina, weiland Hrn Georg Wilhelm Mächtlins, Schultheißen allhier in Weiler, Wittib“, und in Güglingen „Nach erfolgter Dispens. nicht proclamirt d. 9. Aug. Weiler Johannes Balz, Burger u. Beckenmeister allhier, Wittwer (conf. 4. Aug. 1783) mit Frau Eli­sabet Katharina, weil. Hrn Georg Wilhelm Mächtle, Schultheissen zu Weiler, nachgel. Wittwe, geb. Beckin von hier (conf. 8. Sept. 1785).“

November: Ofensteine als unselbstständige Kleindenkmalgruppe

Heute sind Ofensteine als schöner Schmuck meist an Hauswänden verbaut. Sie berichten dem Interessierten von moderner Heiztechnik aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. In diese Zeit fällt die Erfindung des Kastenofens. Ofensteine sind immer Einzelstücke. Nur die in den Raum reichende Seite des Kastens aus Gusseisen stand auf einem Sockel, dem sogenannten Ofenstein. Die andere stand bündig an der Wand. Das ist auch der Grund dafür, dass es immer nur ein Exemplar eines Ofensteines gibt. Das eigentlich Moderne der Kastenöfen war, dass sie sich von einer Nebenkammer bzw. dem Flur aus beheizen ließen. Damit blieb der Wohnbereich bzw. die Amtsstube sauber. Da diese Art metallener Kästen zumeist in Wasseralfingen gegossen wurden, werden sie im Volksmund auch Wasseralfinger Öfen genannt.

Manch einer dieser einstigen Ofensteine existiert noch und nur wenige Exemplare der noch erhaltenen Steine tragen keine Initialen bzw. Berufszeichen. Denn die in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts aufkommende Heiztechnik war modern und fortschrittlich und hatte ihren Preis. Nur gut situierte Bürger konnten sich diese leisten. Dies war sicherlich der Grund, dass man stolz seine Initialen, Jahreszahl, zumeist der Anschaffung, und häufig auch das Berufszeichen einhauen ließ.

Auch in der einen oder anderen Amtsstube nutzte man die neue Technik. So findet man zum Beispiel das Wappen von Kleingartach, den Turm, in einem solchen Stein, der heute im dortigen Museum zu besichtigen ist.

Heute kann man in fast allen Orten des Zabergäus solche Ofensteine entdecken. Sie wurden als Spolien verbaut, meist an Hauswänden, oder in Ochsenburg sogar zwei an einem noch erhaltenen Teilstück der Stadtmauer. Sie berichten vom damaligen „Wohlstand“ ihrer Eigentümer und darüber hinaus häufig auch von ihrem Brotberuf.

Besonders viele dieser Steine sind in Häfnerhaslach vermauert. Unter anderem einer mit einem Hirsch, vermutlich dem Berufszeichen eines Jägers.

Ein besonders schönes Exemplar wurde im Schlössle von Michelbach im Innenbereich eingemauert. Es zeigt einen siebenstrahligen, erhaben gehauenen Stern auf einem dreigestuften Felsen, das Sternenfelser Wappen mit der Jahreszahl 1712. Dieser Stein ist mehrfarbig glasiert.

Charakteristisch für die Gestaltung der Ofensteine sind die Spiralen rechts und links. Sie stehen symbolisch für die Ewigkeit (Schöpfung, Tod bis hin zur Ewigkeit).

Ofenstein im Michelbacher Schlössle innen verbaut
Ofenstein im Michelbacher Schlössle innen verbaut

Ofensteine in Stadtmauer von Ochsenburg

Der neueste wiederentdeckte Stein stammt aus dem ehemaligen Gasthaus Stern in Ochsenburg. Er kam bei Aufräum- und Renovierungsarbeiten im Keller zum Vorschein und trug dort über viele Jahrzehnte ein Brett, auf dem alte Weinfässer gelagert waren. Heute ist er im Eingangsbereich innen mit den Initialen IVS und der Jahreszahl 1749 als Spolium vermauert.

In dem noch erhaltenen Teilstück der Stadtmauer von Ochsenburg sind zwei Ofensteine in Sekundärverwendung eingebaut. Von dem Hagenrain hinaufblickend trägt der rechte eine erhaben gehauene Brezel, das Berufszeichen der Bäcker. Darunter stehen die Initialen C R. Oberhalb der Brezel waren vermutlich Zahlen eingehauen. Da die tragende Fläche zerstört ist, sind diese leider nicht mehr lesbar. Linker Hand davon befindet sich ein zweiter Stein ohne Inschrift, aber mit zwei ineinander liegenden, erhaben gehauenen, kreisförmigen Gebilden.
In dem noch erhaltenen Teilstück der Stadtmauer von Ochsenburg sind zwei Ofensteine in Sekundärverwendung eingebaut. Von dem Hagenrain hinaufblickend trägt der rechte eine erhaben gehauene Brezel, das Berufszeichen der Bäcker. Darunter stehen die Initialen C R. Oberhalb der Brezel waren vermutlich Zahlen eingehauen. Da die tragende Fläche zerstört ist, sind diese leider nicht mehr lesbar. Linker Hand davon befindet sich ein zweiter Stein ohne Inschrift, aber mit zwei ineinander liegenden, erhaben gehauenen, kreisförmigen Gebilden.

Oktober: Wappen Württembergs in Güglingen an der Herzogskelter

Die Tafel ist an der Rückseite der Herzogskelter angebracht. Sie ist gusseisern und bezeichnet das Jahr 1612. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 2014. Dargestellt ist das württembergische Wappen des Johann Friedrich von Württemberg. Es ist eine Wappentafel mit ausführlich dargestellter Helmzier.

 

Initialen: 

 

IFHZW. Die letzten drei Buchstaben HZW stehen für Herzog zu Württemberg. IF sind die Initialen von Johann Friedrich, dem Nachfolger seines Vaters Friedrich. Er stammt aus der zweiten Seitenlinie Württemberg-Mömpelgard (Ulrich aus der ersten!). Zur Unterscheidung seiner Linie nahm schon der Vater das Fischweible von Mömpelgard als Haupthelmzier in seine Wappen auf.

 

Helmzier:

 

Das Hiefhorn steht für den Titel des Herzogs von Württemberg. Die Frau mittig, das Fischweible von Mömpelgard als Haupthelmzier, ist ein Symbol für den Herzogentitel von Mömpelgard. Der gerautete Oberkörper der Bracke steht für den Titel des Herzogs von Teck.

 

Das Wappenschild ist geviert:

Feld 1: Drei liegende Hirschstangen als das Stammwappen von Württemberg.

Feld 2: Gold und schwarz gerautet steht dies für das Wappen der Herzöge von Teck.

Feld 3: Die Reichsturmfahne für das Amt des Reichsbannerträgers.

Feld 4: Das Wappen Mömpelgards: in Rot zwei pfahlweise abgekehrte goldene Barben.

September: Zaberquelle

Eine ganze Region (das Zabergäu) leitet ihren Namen von der Zaber ab. Und so war der Wunsch nur zu verständlich, den Ursprung dieses heute meist „zahmen“ Gewässers und seine Bedeutung für die Region durch das Aufstellen eines beschrifteten Steines zu dokumentieren. Schon beim Bau der Häfnerhaslacher Verbindungsstraße 1912 versuchte man, die Zaberquelle im Zuge der Baumaßnahmen zu fassen.[1] Schon mehrfach hatte man sich dies vorgenommen. In einem Bericht anlässlich der Hauptversammlung des Zabergäuvereins vom 14. Juni 1969 heißt es: „Die Fassung der Zaberquelle hat sich aus verschiedenen Gründen als nicht durchführbar erwiesen.“[2] Sucht man die Zaberquelle auf, wird auch recht schnell klar, warum: Es ist nicht wie bei der Quelle des Michelbachs oder anderen eindeutig punktuell zuzuweisenden Quellen. Rund um die Zaberquelle gibt es viel Oberflächenwasser, viele kleine Rinnsale (Sickerquelle) Dennoch wurde vermutlich 1912 zur Einweihung der neuen Verbindungsstraße zwischen Zaberfeld und Häfnerhaslach ein beschrifteter Quellstein aufgestellt. Bei Fällarbeiten ist er in 8 Teile zersprungen (2002). Förster Böckle, damals zuständig für den Stromwald, sorgte dafür, dass ein Steinmetz aus Häfnerhaslach diesen Stein reparierte. Als Ersatz suchte er einen geeigneten Findling aus dem Stromberg. Der Text des Originals wurde eingehauen. Es wird erzählt, dass dies Gottlob Schock aus Zaberfeld gemacht habe. Andere sagen, es war jemand aus Ochsenbach. Nach einem kurzen Zwischenspiel im Rathaus von Zaberfeld lag der Originalstein seit 2012 auf dem Bauhof auf einer Palette und harrte dort immerhin acht Jahre auf eine sinnvolle Sekundärverwendung. Förster Böckle sorgte zeitnah dafür, dass ein neu gehauener Stein an seinem ursprünglichen Platz aufgebaut wurde. Der Text ist in Majuskeln eingehauen und lautet:

 

ZABERBRUNNEN

LASS DEIN WASSER

KLAR UND EWIG FLIE-

SSEN DASS PFLANZEN

TIERE MENSCHEN ES

GENIESSEN DEIN WAS-
SER STRÖME DURCHS
ZABERTAL DAS SCHÖNE

 

Dem Wunsch, die Zaberquelle zu fassen, stehen aber nicht nur die genannten technischen Gründe im Wege, auch die untere Naturschutzbehörde vom Landratsamt erhob ihr Veto. Eine kleine, seltene Steinkrebsart fühlt sich dort in dem kalkhaltigen Oberflächenwasser wohl und soll erhalten bleiben.

 

Seit Mitte des Jahres 2020 steht der reparierte Stein am Abendwaldweg nahe der Ehmetsklinge im dort neu gegründeten Lapidarium mit 17 weiteren historischen Steinen.



[1] ZZV 1912
[2] ZZV 1969/3